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3. Jahresforum „Betriebliches Gesundheitsmanagement 2016“ des Management Forums Starnberg am 3./4. Februar 2016

Zwei 2 Tage intensiver Austausch auf hohem Niveau – und die Michl Group, als Aussteller vor Ort, konnte einiges zum Thema Implementierung und Durchführung von betrieblichem Gesundheitsmanagment beitragen.

Die Erkenntnisse aus der neuesten Forschung sowie die Berichte über die Hürden, die Unternehmen bei der Durchführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements überwinden müssen, beflügeln uns, mit unserer erfolgreichen Arbeit in diesem Bereich weiter zu machen.

Auch unserer Erfahrung nach stellt sich die Situation für kleinere und mittelständische Unternehmen als besonderes herausfordernd dar, da sie in der Regel weder über die personellen noch die finanziellen Mittel verfügen, ein eigenes betriebliches Gesundheitsmanagement zu implementieren. Berücksichtigt man die Tatsache, dass es mit der Gesundheitsförderung im Sinne von Angeboten zur gesunden Ernährung, Sport oder Entspannung nicht getan ist, sondern Betriebliches Gesundheitsmanagement ein Prozess ist, der mit Strategie, Analyse, Gefährdungsbeurteilung, Auswertung, Konzeptionierung und Durchführung gezielter Maßnahmen, Evaluation und Dokumentation auch die Unternehmenskultur umfasst, so wird schnell klar, dass es für kleinere oder mittelständische Unternehmen schwer wird, das alleine zu stemmen.

Auf umso größeres Interesse stieß daher bei den Teilnehmern des Jahresforums „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ unser Angebot, über unsere Wirtschaftsakademie auch mehrere (kleinere) Unternehmen zusammenfassen zu können und ein gemeinsames betriebliches Gesundheitsmanagement aufzubauen. Zumal die Michl Group über eine Vielfalt an Trainern mit ihrer unterschiedlichen Expertise auch über Spezialisten im Bereich Gesundheit, Change Management und Projektmanagement verfügt und somit dieser komplexe Prozess in jeder Hinsicht gut begleitet und geleitet werden kann.

Sehr interessant auch der Vortrag von Prof. Mess, der an der TU München eine Professur für Sport- und Gesundheitswissenschaften inne hat. Er führte aus, welche Kennzahlen zur Bewertung des Erfolgs eines betrieblichen Gesundheitsmanagement herangezogen werden können bzw. müssen – harte und weiche Kennzahlen, die weit über das hinaus gehen, an was landläufig der Erfolg von Gesundheitsmanagement bislang gemessen wird – fast immer ausschließlich über die Zahl der Fehltage. Dies greift zu kurz. Betrachtet man nämlich das hier zu Lande noch immer viel zu wenig beachtete Phänomen des Präsentismus (ein eigentlich kranker Mitarbeiter geht dennoch zur Arbeit), das zwischen zwei Drittel und drei Viertel der eigentlichen Krankheitskosten ausmacht, so wird schnell klar, dass die reine Orientierung an den Fehltagen viel zu kurz greift. Vielmehr müssen harte Faktoren wie Produktivität, Fluktuation und natürlich auch Anzahl der Fehltage zusammen genommen werden mit den weichen, „subjektiven“ Faktoren wie der Rate des Präsentismus, der Mitarbeiterzufriedenheit, des Commitments der Mitarbeiter an das Unternehmen – um nur einige zu nennen.

Summa summarum für uns eine erfolgreiche Veranstaltung mit vielen Kontakten zu interessanten Menschen, viel Anregung und nicht zuletzt auch viel Spaß.

Michlgroup Consultants Anja Wilhelm Carsten Röß
Anja Wilhelm
, Senior Consultant Michl Group – Betriebliches Gesundheitsmanagement
Carsten Röß, Senior Consultant Michl Group – Typgerechtes Führen

Autor

Anja Wilhelm

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